Malerei zwischen Naturwissenschaft und Fantastik

Über Roland Spohn

Geboren bin ich in Bad Urach. Bereits in der Schulzeit habe ich mir verschiedene Maltechniken selbst beigebracht, die Ränder meiner Schulhefte vollgekritzelt und im Bereich der Sciencefiction meine ersten malerischen Gehversuche gewagt.

Im Biologiestudium in Tübingen hat sich mein künstlerisches Blatt gewendet: Ich stellte fest, dass mir die belebte Natur weit fantastischere Wesen als jede Sciencefiction schenkt. So kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen und doch mit beiden Füssen stabil auf dem Boden der Realität stehen bleiben. Künstlerisch komme ich dem Surrealismus sehr nahe, jedoch male ich nicht Motive des Unterbewusstseins, sondern greife vor allem auf biologische und andere naturwissenschaftliche Fakten zurück – setze diese aber zu fantasievollen Szenarien zusammen.

Seit dem Studium arbeite ich selbständig als Naturfotograf, Sachillustrator und Kunstmaler und habe zusammen mit meiner Frau Margot – sie hat ebenfalls Biologie studiert - mehrere Naturführer und Bestimmungsbücher veröffentlicht.

Seit 1987 stelle ich regelmäßig meine Bilder im In- und nahen Ausland aus. 2013 wurde ich in das „Lexikon der phantastischen Künstler" des „International Fantastic Artists Archiv (I.F.A.A.)" in Wien aufgenommen.

Werk

Gemälde einer großen Fingerhutblüte, in deren Innerem ein Herz, Adern, ein QR-Code und Binärcode zu erkennen sind, umgeben von Ameise, Biene, Nachtfalter und Raupe

Werke für den Kunstweg

Aquarell zweier großer Nachtfalter vor einem üppig grünen Blattgewirr, im Hintergrund ein rötlicher Planet, Monde und ein Raumfahrzeug vor Sternenhimmel
Surreales Aquarell mit einem Gehirn im Profil eines Menschen, umgeben von winzigen geflügelten Feen zwischen Blüten und Pflanzen, darunter Korallen und ein blaues Gewässer
Gemälde eines Zauberers mit Sternenmantel, der bunte Planeten wie Luftballons an Schnüren hält, davor eine Rakete, ein Raumschiff und zahlreiche fantastische Fabelwesen auf einem Regenbogen